Leidzirkular
Abschiedsrede GuB
Predigt
Aufnahme Trauerfeier
Geburtstagsbeitrag
Simus Song
Daves Instrumental

Lebenslauf von Dani Messerli

Als Dani im Jahre 1970 zur Welt kam, galt er als gesund. Bereits aber in seinem 8. Lebensjahr kam die vererbte Rueckenmarkserkrankung mit dem Namen "Friedreich'sche Ataxie", kurz FA,  zum Vorschein.
Diese fortschreitende Krankheit fing an, seinen Koerper zu zerstoeren. Als Dani mit 16 Jahren in der Stiftung Battenberg eine Buerolehre absolvierte, war er zeitweise bereits auf den Rollstuhl angewiesen.
Nach seiner Ausbildung arbeitete er bei der Landesbibliothek und beim Zivilschutzamt. Doch die FA breitete sich immer mehr in seinem Koerper aus.
Unter anderen Schwierigkeiten bekam er zunehmend Muehe mit Sprechen und fing mehr und mehr an, per E-Mail zu kommunizieren. Mit ca. 30 Jahren wurde er wohnhaft in der betreuten WG an der Landoltstrasse hier in Bern.


Dani war zeitlebens sehr unternehmenslustig und hatte ein grosses Herz fuer vieles: Er besuchte gerne Diashows ueber fremde Laender, Konzerte und oft war er auch am YB-Match anzutreffen. Die letzte Fussball-WM in Deutschland, sowie die EURO in Bern   konnte er dank hilfsbereiten Freunden auch besuchen.
Sehr gerne nahm er an zahlreichen Ausflügen und Ferienreisen wie etwa Schweden, Israel oder sogar Amerika usw. teil.
Gerne war er draussen an der freien Luft und machte fast taeglich einen Rolli-Spaziergang.
Er unterstuetzte auch die Organisation 'Glaube & Behinderung' tatkraeftig, welche ihm sehr viel bedeutete.
Nicht zuletzt war er Mitglied der Stadtmission 'EGW-Naegeligasse' und besuchte oft zusaetzlich auch die Freikirche der 'Vineyard-Bern'. Ueberhaupt bedeutete ihm der christliche Glaube aeusserst viel und gab ihm zusammen mit seiner positiven Lebenseinstellung viel Kraft und Durchhaltewille!

 

Kurz nach seinem 40. Geburtstag im Februar dieses Jahres verschlechterte sich sein Gesundheitszustand drastisch.
Er bekam Herzprobleme und konnte nicht mehr schlucken, so dass ihm eine Magensonde die Nahrung flüssig zufuehren musste. Eine Entzuendung mit sehr hohem Fieber schwaechten seinen Koerper letzte Woche bis aufs aeusserste. Wir hofften auf ein Wunder, doch dieses blieb aus und Dani wurde von seinem Leiden erloest und durfte letzten Freitagvormittag (30. April 2010) friedlich einschlafen!

 

Ganz herzlichen Dank an:

-      Die WG Landoltstrasse, wo er bis zum letzten Atemzug gut betreut wurde

-      All die zahlreichen Begleiter bei Spaziergaengen und Reisen

-      Alle, welche zu Dani wohlgesinnt und verstaendnisvoll waren und sich um ihn kuemmerten



2. Mai 2010, Dein Bruder Jonathan Messerli








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Geändert am 12.08.2010